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Was versteht man unter Trickflug?

Nun ja, die Definition ist nicht ganz leicht. Wo beginnt die Bezeichnung Trickflug (engl.: stunt kiting) ihrer Bedeutung gerecht zu werden?

Trickflug
Für den Laien beginnt der Trickflug in der Regel schon beim kontrollierten Start eines Lenkdrachens mit anschließenden Kreis- und Achten-Flugmanövern. Sicherlich gehören auch die Loopings (Kreise) und Spins (schnelle Drachenrotationen auf der Stelle) sowie andere geometrische Flugfiguren mit zum Trickflug, stellen aber wohl eher das kleine Einmaleins desselben dar. Wobei exakt geflogene knackige Ecken und saubere Geraden schon zur hohen Schule gehören können. Für andere geht es erst da los, wo der Kite sich um die horizontale oder vertikale Achse dreht und in unterschiedlichsten Kombinationen Manöver vollführt, die den Anschein haben, das alle physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt werden.

Freestyle
Die Vetreter der letzten Meinung gehören dann wohl eher zu den Anhängern des Freestyles (siehe Video ganz unten), wo es in erster Linie weniger um die Präzision bei Ecken und Geraden geht, als vielmehr um das geschickte Aneinanderreihen von unterschiedlichsten Tricks zu harmonischen Kombinationen. Speziell in diesem Fall sagen sicherlich Bilder mehr als jeder theoretische Versuch, dies in Worten darzulegen. Ein eindrucksvolles Beispiel ist das Video von Dodd Gross (klick mich) in dem er seinen Drachen "Big Bang" vorstellt und wo diverse Tricks inkl. der englischen Fachbegriffe zu sehen sind. Besonders sehenswert wird das Video dadurch, das zu jedem Trick auch die Bewegungen des Piloten zu sehen sind.

 


Freestyle Stunt Kiting


Chris Goff, Pilot und Entwickler des SuperFly, zeigt in diesem Video die hohe Schule des Freestyle-Trickflugs. Freestyle stunt kiting at it's best